Samstag, 3. November 2012

Gegen sie!

Alles, aber heute soll es sein. Verrichtete sich von selbst noch nichts, türmt sich die Arbeit berghoch. Über dem Pegel des Tuns, dem Graphen der zeichenbar gewesen wäre, liegt noch immer freier Raum, Luft fuer freien Geist, Gedanken, die im Raum schweben, und nur geschnappt und gedacht geworden werden wollen.
Leider ist das hier auch nur eine Retourkutsche. Dem auftragenden Weib pfusche ich so ins Handwerk; denn auch meine Geduld war endlich.


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***ratz05***

Samstag, 6. Oktober 2012

Der raue Kandidat

Der raue Kandidat

Meinem Vernehmen nach, und geringer ist es seit dem nicht geworden, sind die Raffgier und der Willen nach Machterhalt leider stets die zuerst wahrnehmbaren Eigenschaften. Partei zu nehmen, dem Mitmenschen zu vertrauen und einen Vorschuss an Vertrauen zu geben demjenigen, der nach den Sternen greift, im Vorfeld dies und jenes verspricht, dem Mitmenschen, mir, wieso sollte ich das tun?
Mir sind in dem Moment, wenn es knirscht und kracht im Gebälk des Hauses des menschlichen Miteinanders, - politische Institution ist nicht ersetzlich, - die Menschen leid. Woher kommt denn das?


***ratz05***

Donnerstag, 9. August 2012

Damals wie heute

Damals wie heute bestand und bestehe ich auf den Lohn, der mir meine Arbeit einbringt. Von nichts kann ich nicht leben, also arbeite ich, um im tagtäglichen Kampf um knappe Mittel mir mein Brot zu sichern.
Leider ist die Gegend karg, weshalb ich im Vergleich viel Mühen aufwenden muss, mir mein Auskommen zu sichern. Karge Landschaft, der Boden arm, die Bäume und Sträucher dürr. Lebensnotwendiges Wasser fällt als Platzregen und fliesst sogleich wieder ab, die Böden sind versiegelt.
Der Dung, der den Pflanzen die Nährstoffe bringen soll, überdüngt den Fluss, den See. Nur dort wachsen die Algen im Uebermass. Kaum Fische können Überleben. Sämtlicher Sauerstoff ist aufgezehrt.
Lieber lebte ich in der großen Stadt, wo es Nahrung schon in der Tonne des Marktes genügend gibt. Keiner meiner Mitbewohner kam bislang auf die Idee, das karge Leben hier am Arsch der Welt aufzugeben, um einen Neubeginn im Ungewissen zu wagen.


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***ratz05***

Sonntag, 17. Juni 2012

Möchtest du nicht auch?

Möchtest du nicht auch endlich wissen, was die Stunde schlägt? Genau vorhin noch warst du zu Tränen gerührt, und jetzt? Sag mir, wo bist du hingekommen? Leider entzieht sich meiner Kenntnis, was dich bedrückt? Bist du es überhaupt?
Nur, falls du nicht darüber reden möchtest, geht auch ein Schwamm drüber. Werden dir, wie mir, die Stunden lang? Was kannst du tun? Mit weiter so ist niemandem geholfen. Kostbar die Minuten, die verstrichen sind, ohne auch nur eine klitzekleine Erkenntnis gehabt zu haben.
Ich nenne mich Ratz, Garant für Worterguss ohne Sinngestammel! Gerne kläre ich dich auf. Und nochmals: kostbar die Worte, die gesprochen sind, für den Hörer weniger wie für den Sprechenden. Handle stets so, dass du wollen kannst, deine Handlung wird zum allgemeinen Gesetz, spreche, wenn es was zu sagen gibt, und schweige, falls nicht. Hören geht immer.
Tausend mal schon berührte mich deine Stimme. Klug geworden bin ich bisher aus deinen Worten nicht. Jawohl, die Erkenntnis vom Ding an sich, erlangte ich durch eigene Überlegungen. Fortan will ich dir nicht mehr gehorchen. Es bringt mich in Verlegenheit, meine Gefühle gehen durcheinander, dir wohlwollend zuzuhören, wohl wissend du könntest ein Recht haben auf meine Rechenschaft.



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Sonntag, 29. April 2012

Ich kläffe, weil ich beissen könnte.

Ich kläffe, weil ich beissen könnte.
>wollte ich stets fix sein, bedachte nur nicht, es wird schnell vorbei sein!
>jetzt war's, schallte es von dort zu meinem Ohr. Ich fragte mich "was war ?" und siehe da, es werde Licht. Es lohnt sich schon, sich zu mühen. Zu rackern, die Arbeitskleidung anzuziehen. Nein, nicht nur eben jenes genannte, sollte Grund und Ursache sein. Für die Arbeit gibt es Lohn. Davon kaufe ich dann Brot und Wein. Haben wir nicht Grund und Ursache uns zu erfreuen an Gottes guten Gaben? Persönlich soll ein liebreizend Mädchen mir hold sein, dass ich mich ergötze an ihrer Pracht. Scheinbar sollte leer ausgegangen sein ich. Doch glaube mir, dem ist nicht so, spüre ich doch schlagen ihr Herz auch in meiner Brust, ihr süßer Atem meine Wange streichelt. Ach könnt' ich nur ihr Nahe sein. Paris ist ihr Name, und wir sind ein Paar. Werden es nicht lange ohne den anderen aushalten können. Zwingend vorgegeben, abgesegnet von dem ganz oben, sind unsere Spielchen nicht von dieser Welt, als wären sie von den Göttern des Olymp selbst inszeniert. Tausend mal schon hörte ich genussvoll ihre Worte. Und sah ich sie, signalisierten meine Liebesfühler mir Attacke. Ich werde niemals müde sie zu bezirzen, ihre Aufmerksamkeit am besten mir zu geben. Ich sonne mich in ihrem Licht. Doch damit nicht genug. Leiden tue ich, habe ich kein Zeichen von ihr gehabt nicht länger binnen fünf Minuten Frist. Ihr sind meine Worte wahr, sie hört meine Gedanken und sieht, was ich sehe. Kannst du nicht, liebste Maid, mir die Nähe, die ich fühle, in Erfüllung bringen?

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Samstag, 18. Februar 2012


Diese Geschichte handelt von Ludger, und wie er seine Erlebnisse und Ansichten in Worte fasste.

Teil I


„Der  macht sich auch hier nicht beliebt,“ sagte der Pfleger K. über den Delinquenten Ludger. Musste er sich denn so etwas etwa sagen lassen? Sadistische Züge als Humor getarnt bei K., war Ludgers Erkenntnis. Musste Ludger mit jedem können? Er  möchte aber jeden kennen. Auf einen Tanz ließ Ludger sich ein. Bitteschön, der Herr Pfleger K. ist verärgert gewesen. Nun, jeder war seines Glückes Schmied. Der Pfleger K. war beliebt? Unsinn. K. sollte doch einmal nett sein, und einsehen, Ludger und die anderen litten unter ihm. Aber K. konnte es nicht einsehen, was die anderen von ihm erwarteten. „Bitte versuchen Sie es einmal, ernst und direkt zu sagen, was sie denken. Bisher kommt stets so ein ungeordnetes und verwinkeltes Gestammel aus Ihnen raus.“ Das verstehe wer will. Ludger konnte diesen Worten nicht folgen. Und auch das Wohlwollen der anderen war zu der Zeit aufgebraucht. „Sie bleiben mir fremd,“ bedachte Ludger den K.  Der Zweifel wohnte in jeder lebendigen Seele. Somit machte Ludgers Werdegang immer weniger Sinn. Psychose, so überflüssig wie fünf Pfund Gehacktes unter Veganern. Der Pfleger K. war so wenig beliebt, und je mehr der Delinquent darüber nachdachte, desto gerechter war die Strafe: ZPE lebenslang!

Mittwoch, 25. Januar 2012

von Haustieren



Der Hund beisst. Im Garten ist eine Katze. Der Hund bellt.

Sonntag, 22. Januar 2012

Abflussreiniger 3900


Falls du mich fragst, beliebt diese ganze Angelegenheit unbefriedigend zu verlaufen. Leider.

Während ich mir noch Gedanken machte, nicht zu stören, ging jener zurück auf seine süße und verführende Forscherstimme. Aber mir erscheint dies nicht geeignet, die Erfindung eines organischen Abflussreinigers auf Basis Keratin lösender Substanzen, zu Ende zu führen. Ein Geldgeber wäre sicherlich auch auffindbar. Mit einem bisschen gutem oder besserem Willen, hätte dies eine Lehrstunde für Innovation in der heutigen Zeit sein können. In der Regel gibt es doch nichts umsonst. Und genau, dass jemand einstand für lau, und mitdachte, und kostbare geistige Energie zu Verfügung stellte, ohne offensichtlich was davon zu haben, das machte stutzig. Nur, immer weiter auf diesem Geleis führt mich irgendwann an den Zustand der Erschöpfung, so dass ich jetzt zwar munter, doch sicherlich später auch sehr erschöpft sein werde. Meine Idee: es etwas langsamer angehen lassen zu dieser frühen Stunde.

Sonntag, 22. Januar 2012, 05:35
***ratz05***