Donnerstag, 9. August 2012

Damals wie heute

Damals wie heute bestand und bestehe ich auf den Lohn, der mir meine Arbeit einbringt. Von nichts kann ich nicht leben, also arbeite ich, um im tagtäglichen Kampf um knappe Mittel mir mein Brot zu sichern.
Leider ist die Gegend karg, weshalb ich im Vergleich viel Mühen aufwenden muss, mir mein Auskommen zu sichern. Karge Landschaft, der Boden arm, die Bäume und Sträucher dürr. Lebensnotwendiges Wasser fällt als Platzregen und fliesst sogleich wieder ab, die Böden sind versiegelt.
Der Dung, der den Pflanzen die Nährstoffe bringen soll, überdüngt den Fluss, den See. Nur dort wachsen die Algen im Uebermass. Kaum Fische können Überleben. Sämtlicher Sauerstoff ist aufgezehrt.
Lieber lebte ich in der großen Stadt, wo es Nahrung schon in der Tonne des Marktes genügend gibt. Keiner meiner Mitbewohner kam bislang auf die Idee, das karge Leben hier am Arsch der Welt aufzugeben, um einen Neubeginn im Ungewissen zu wagen.


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***ratz05***