Samstag, 18. Februar 2012


Diese Geschichte handelt von Ludger, und wie er seine Erlebnisse und Ansichten in Worte fasste.

Teil I


„Der  macht sich auch hier nicht beliebt,“ sagte der Pfleger K. über den Delinquenten Ludger. Musste er sich denn so etwas etwa sagen lassen? Sadistische Züge als Humor getarnt bei K., war Ludgers Erkenntnis. Musste Ludger mit jedem können? Er  möchte aber jeden kennen. Auf einen Tanz ließ Ludger sich ein. Bitteschön, der Herr Pfleger K. ist verärgert gewesen. Nun, jeder war seines Glückes Schmied. Der Pfleger K. war beliebt? Unsinn. K. sollte doch einmal nett sein, und einsehen, Ludger und die anderen litten unter ihm. Aber K. konnte es nicht einsehen, was die anderen von ihm erwarteten. „Bitte versuchen Sie es einmal, ernst und direkt zu sagen, was sie denken. Bisher kommt stets so ein ungeordnetes und verwinkeltes Gestammel aus Ihnen raus.“ Das verstehe wer will. Ludger konnte diesen Worten nicht folgen. Und auch das Wohlwollen der anderen war zu der Zeit aufgebraucht. „Sie bleiben mir fremd,“ bedachte Ludger den K.  Der Zweifel wohnte in jeder lebendigen Seele. Somit machte Ludgers Werdegang immer weniger Sinn. Psychose, so überflüssig wie fünf Pfund Gehacktes unter Veganern. Der Pfleger K. war so wenig beliebt, und je mehr der Delinquent darüber nachdachte, desto gerechter war die Strafe: ZPE lebenslang!